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Menschen, egal ob es Prominente sind oder auch Leute wie du und ich, machen die Klimasparbücher persönlicher und tragen zur regionalen Note bei. Daher lassen wir in jeder Ausgabe in der Regel vier bis fünf Personen zu Wort kommen, die etwas zum Klimaschutz im Alltag oder auch zur jeweiligen Region sagen. Mal sind dies einfache Statements, mal kurze Interviews. Ein paar Beispiele finden Sie hier:

© Vanessa Maas

Fatih Akin (Hamburg)

Fatih Akin ist nicht nur Drehbuchautor, Produzent und Regisseur engagierter Dokumentationen und preisgekrönter Spielfilme, sondern setzt sich auch privat für Umweltschutz ein. Dem Klimasparbuch verrät er seine Umwelttricks und seinen grünen Lieblingsort in Hamburg.


Worauf achtest du in deinem Alltag?

Ich fahre kaum Auto, bin seit 5 Jahren Vegetarier, esse auch keinen Fisch mehr und vor allem versuche ich wirklich, von dieser "Wegwerf-Mentalität" wegzukommen. Es fällt mir schwer, Dinge einfach in den Müll zu schmeißen. Müll trennen ist das eine, man kann aber wirklich fast alles recyceln. Kleidung, zum Beispiel, die noch in Ordnung ist, spenden wir, kaputte Sachen kommen in die Stoffverwertung. Da gibt es ja mittlerweile ein paar gute Anlaufstellen. Da werden aus kaputten Socken Putzlappen. Finde ich prima. Manchmal stellen wir auch Dinge, die wir nicht mehr brauchen, einfach zum Mitnehmen an die Straße und die sind meistens auch ruckzuck weg.

Was ist dein grüner Lieblingsort in Hamburg?
Ich bin am liebsten mit dem Fahrrad in Hamburg unterwegs. Und es ist einfach so: Kaum eine Stadt ist so grün wie unsere! Der Park meiner Kindheit ist wohl der Volkspark, die Türken picknicken und grillen ja gerne. Inzwischen bin ich mehr an der Elbe unterwegs. Beindruckt bin ich immer vom Jenischpark. Es gibt ein paar Ecken, da hat man wirklich das Gefühl, man ist irgendwo auf dem Land zwischen Wiesen und Feldern.

Stefan Schulze-Hausmann (Düsseldorf)

"Wie eine nachhaltige Welt ausschauen könnte, ist für mich ein Lebensthema.
Je älter ich werde, desto wichtiger wird es mir, meinen drei und allen anderen Kindern eine Welt zu hinterlassen, mit der sie mindestens genauso viel anfangen können wie wir."

Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

© Hans-Joachim Heist, Knacker Einfach

Hans-Joachim Heist (Darmstadt)

Hans-Joachim Heist wurde einem breiten Publikum durch die ZDF-Satiresendung "heute-show" bekannt. Heist, der auf den Theaterbühnen ebenso zu Hause ist wie in Film und Fernsehen (u.a. HR-Rateshow "Dings vom Dach", "SOKO Stuttgart", Kochsendung "Lafer!Lichter!Lecker!"), wurde an der Hessischen Bergstraße geboren. Hier verrät er seine Umwelttricks und seinen grünen Lieblingsort in Darmstadt.

Wo achten Sie in Ihrem Alltag auf Klimaschutz?

Es sind die einfachen und alltäglichen Dinge, die am Ende was ausmachen: zum Beispiel das Auto öfter stehen lassen und auf's Fahrrad steigen; oder beim Einkaufen darauf achten, dass wir regionale Lebensmittel nehmen und nicht die Kartoffeln, die aus Neuseeland kommen.

Was wünschen Sie sich für unsere Zukunft?

Dass die Autoindustrie endlich mehr in die Entwicklung von Elektroautos investiert, damit sie bezahlbar werden und eine längere Reichweite haben! Und dass den Menschen, aber vor allen Dingen auch den Regierungen dieser Welt, klar und deutlich wird, dass wir nur diese eine Welt haben, die auch für zukünftige Generationen lebenswert sein muss!

Was ist Ihr grüner Lieblingsort in Darmstadt?

Ganz klar der Herrngarten, ein wunderbarer Ort zum Relaxen! Da habe ich schon mit meinem Bruder gespielt, als wir noch klein waren.

Anke Ilgner (Salzgitter)

"Umweltschutz ist mir als Schulleiterin ein echtes Anliegen. Denn unsere Schülerinnen und Schüler sollen lernen, dass unsere Zukunft in unserer aller Hände liegt. Wir haben eine Umwelt-AG und viele Schülerinnen und Schüler fahren mit dem Fahrrad zur Schule. Ab diesem Jahr gibt es auch ein Schulwald-Projekt, in dem die Jugendlichen gemeinsam Bäume pflanzen, die CO2 speichern können."

Anke Ilgner, Oberstudiendirektorin, Schulleiterin Kranich-Gymnasium Salzgitter

Margret Albrecht (Nordfriesland Nord)

Margret Albrecht ist Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Nordfriesland. Die Nordfriesin lebt seit 1983 in den Reußenkögen, direkt an der Nordsee auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der von ihrem Sohn bewirtschaftet wird.

Warum ist Klimaschutz – vor allem auch für Nordfriesland – wichtig?
Klimaschutz sollten wir alle als Generationsauftrag verstehen. Das Zitat von Ghandi macht es ganz deutlich: "Wir haben diese Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen". Für Nordfriesland ist vor allem wichtig, dass auch die nachfolgenden Generationen gefahrlos und beruhigt hinter den Deichen leben können.

Was können die Menschen hier in der Region konkret zum Klimaschutz beitragen?

In Nordfriesland werden Nahrungsmittel in hoher Qualität produziert. Zum einen ist es für den Klimaschutz positiv, die regionalen Produkte vor Ort einzukaufen; zum anderen ist es auch sehr gesund, diese frischen Produkte zu verarbeiten. Die Regionalität ist ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit und auch der eigenen Identität. Ich wünsche mir, dass heimische Lebensmittel noch mehr Wertschätzung erfahren. Neben regionalem spielt auch der saisonale Einkauf eine große Rolle. Erdbeeren sollten wir beispielsweise nur im Sommer zur Erdbeerzeit essen – und nicht im Dezember!

Wo achten Sie im Alltag auf Nachhaltigkeit?
Wenn es sich vermeiden lässt, lasse ich das Auto stehen und nehme das Fahrrad. Meine Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch) kaufe ich überwiegend direkt beim Landwirt oder auf dem Wochenmarkt. Und ich vermeide es, Nahrungsmittel wegzuwerfen.

© Landkreis Emsland

Dirk Kopmeyer (Landkreis Emsland)

"Der Landkreis und die Gutscheinanbieter registrieren eine steigende Nachfrage nach klimabewussten und regionalen Angeboten und profitieren vom Werbeeffekt durch das Klimasparbuch."

Dirk Kopmeyer, Dezernent für Bauen und Umwelt, Landkreis Emsland



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